Qualität zum fairen (!) Preis

Das Wollprojekt verfolgt vor allem drei Ziele:

  1. faire Bezahlung der isländischen Bauern, speziell für nichtweiße Wolle (die bisher deutlich schlechter bezahlt wird)
  2. naturbelassener Rohstoff = ganzes, unbehandeltes, ungewaschenes Vlies bester Qualität für die Wollliebhaber in Mitteleuropa
  3. Wolle aus artgerechter Schafhaltung (in Island die Regel)

Es profitieren die Schafbauern, die Wollliebhaber und die Schafe!
Also eine Win-Win-Win-Situation! 😉 Und eigentlich sogar viermal „Win“, denn den Versand in Deutschland übernehmen die Caritas-Werkstätten in Ulmen in der Eifel, die behinderten Menschen eine sinnvolle Arbeit bieten.

Rohe Islandwolle ist in Mitteleuropa bisher kaum zu bekommen, zumal nur sehr vereinzelt Islandschafe auf dem Kontinent leben. Die Wolle, die über das Islandwollprojekt angeboten wird, hat folgende Vorteile:

  • nur die Schafe kommen als Wolllieferant in Frage, deren Vlies mindestens 8 Monate gewachsen ist (Ausnahme: Lammvliese) UND nur gering verschmutzt ist
  • alle Vliese werden einzeln begutachtet; stark mit Heu durchsetzte, unbrauchbar verfilzte oder umfangreich mit Mist verschmutzte Vliese werden sofort aussortiert
  • alle Vliese werden mit Fotos von allen charakteristischen Bereichen für den Verkauf dokumentiert und mit ihren jeweiligen Besonderheiten beschrieben
  • um das sehr teure Paketporto zu sparen, werden normalerweise private „Mitfahrgelegenheiten“ für die Vliese organisiert (i. d. R. nach Deutschland), so dass nur noch das innerdeutsche DPD-Porto von 8 Euro unabhängig von der Zahl der Vliese anfällt
  • Zoll- und Transportbestimmungen sind aufgrund des innerdeutschen Versands für die deutschen Wollliebhaber nicht relevant, diese Themen werden alle bereits im Vorfeld „abgehakt“; für Kleinmengen (und als solche gilt die von den „Mitnehmern“ transportierte Wolle) gibt es Ausnahmeregelungen von den ansonsten recht strengen Transportbestimmungen, die auf wollindustrieübliche Großmengen ausgelegt sind

Die Preise der Vliese setzen sich wie folgt zusammen:

  • Fahrtkosten/Aufwand für die Abholung der Vliese auf den teilnehmenden Höfen
  • Preis an den Bauern (nach Gewicht und Qualität – Bauchwolle, sehr kurze Wolle, verschmutzte Teile werden vor dem Wiegen aussortiert)
  • Aufwand für individuelle Begutachtung (Qualitätssicherung!) und Dokumentation
  • Organisationsaufwand für die Mitnahme
  • Transportkosten (anteilig für Zusatzgepäckstück beim Flug, Abholung der Wollsäcke am Flughafen durch einen Kurierdienst, Weiterversand durch die Caritas-Werkstätten in Ulmen und DPD)
  • 19 % MwSt. (auf Wunsch kann eine Rechnung ausgestellt werden)

Das Angebot an Vliesen ist im Juli und im November/Dezember am größten. Wer Interesse hat, aber kein passendes Vlies im aktuellen Angebot findet, kann Farb- und Qualitätswünsche per E-Mail vormerken lassen.